Bitcoins und Blockchain ist es egal, wer an der Regierung ist

(Originalartikel gekürzt)

Was viele Menschen nicht begreifen, ist, dass es bei Bitcoin um weit mehr geht als nur um ihr Anlageportfolio. Jeder, der bei dieser Innovation nur an seine möglichen Gewinnchancen denkt, hat die grundsätzliche Bedeutung der Sache nicht im Ansatz verstanden.

Jede neue Technologie, selbst revolutionäre wie die Eisenbahn oder die Luftfahrt, muss Einzug in das Leben der Menschen durch alltägliche Markterfahrungen erhalten. Versuch und Irrtum, Versagen und Erfolg, respektable Unternehmen und Betrüger, zusammen mit Investoren, die einen Reibach machen und andere die sich verspekulieren, gehören dazu.

Das sind Themen, die die Schlagzeilen beherrschen. Was keine öffentliche Beachtung erhält, sind die tieferen Implikationen der Technologie, auf der Bitcoin basiert: Eines Tages könnte es die Beziehung zwischen Bürger und Staat rund um den Globus auf fundamentale Art verändern.

Es ist ein beispielhafter Fall dafür, wie das Vorhandensein der Technologie in unserem Zeitalter das traditionelle Modell der Funktionsweise einer Gesellschaft und davon, was Geschichte vorantreibt, umgedreht hat. Präsidenten und Parteien kommen und gehen, was bleibt und sich kontinuierlich unabhängig von politischen Trends weiterentwickelt, sind die Werkzeuge, mit denen das Alltagsleben der Menschen verbessert wird. Das ist es, worauf es wirklich ankommt.

Seit 2009 hat sich der Bitcoin prächtig entwickelt. Die Phase des „ungläubig bestaunt werden“ hat er längst hinter sich gelassen, gleichwohl wird es immer Skeptiker geben. Gegenwärtig lässt sich die massenhafte Verbreitung und Entwicklung industrieller Anwendungen auf allen Gebieten beobachten, von der Zahlungsabwicklung bis hin zu Unternehmensgründungen im Bereich der Vertrags- und Titelbesicherung.

Für Menschen, die mit Leib und Seele für Bitcoin brennen, mag dieser Fortschritt langsam erscheinen. Aus einer historischen Perspektive aber ist der zeitliche Abstand zwischen Erfindung und dem breitenwirksamen Zugang außergewöhnlich schnell. Die Geburtsstunde liegt immerhin gerade einmal 8 Jahre zurück! Mit der Zeit wurden immer mehr Menschen auf die außergewöhnliche Technologie aufmerksam. Demjenigen, der Bitcoins besitzt, mit Anwendungen zur Blockchain arbeitet und sich stetig zu dem Thema informiert, ist das Folgende längst bekannt. Dennoch ist dieses Wissen noch nicht in der breiten Bevölkerung angekommen.

Bitcoin ist ein marktbasiertes Geld- und Zahlungssystem, das unabhängig ist und ohne Eingriffe von Zentralbanken, regulatorische Eingriffe oder Finanzintermediäre auskommt. Es ist aber nicht nur ein Geld- und Zahlungssystem, es ist auch ein System zur Bündelung, Dokumentation und Tausch unveränderlicher Informationspakete mit jedwedem Inhalt, seien es Verträge, Eigentumstitel oder jede andere Form von Verträgen, unabhängig vom geografischen Standortes der Vertragspartner. Das sich daraus ergebende Währungs- und/oder Informationssystem operiert vollständig außerhalb staatlicher Grenzen und der Einflusssphäre von Nationalstaaten.

Und das alles zu extrem niedrigen Kosten.

Die Personen hinter der Technologie sind sicherlich brillant, aber sie hatten keinerlei politische Macht. Der Bauplan wurde in keinem akademischen Journal veröffentlicht. Weder die US-amerikanische Zentralbank noch das Finanzministerium hatten ihre Hände bei der Erschaffung der Währung im Spiel. Kein politischer Entscheidungsträger wurde konsultiert. Die Computerfreaks hinter der Erfindung fragten niemanden um Erlaubnis, sie vertrauten auf den Markt, also die Menschen, um über Erfolg oder Misserfolg zu bestimmen.

Das Bitcoinsystem wird im Rahmen eines Konsenses von echten Beteiligten vorangetrieben und auf dem Markt getestet. Der eingeschlagene Weg ist der richtige. Wie auch immer die Sache ausgeht, die Bitcoingemeinde hat eine wesentlich größere Chance, die Weltwirtschaft auf dem Weg in die Zukunft zu führen als dies irgendein Gesetzesakt oder irgendeine Durchführungsverordnung einer Regierung oder politischen Partei tun könnte.

 

Quelle: Bitcoins und Blockchain ist es egal, wer an der Regierung ist

USA droht die Zahlungsunfähigkeit – 20 Billionen Dollar Obergrenze bald erreicht

Die Staatsschulden der USA nähern sich der Marke von 20 Billionen Dollar und damit einer festgelegten Obergrenze. Spätestens im Sommer droht die Zahlungsunfähigkeit. Donald Trumps Militär-Fantasien sind im Grunde nicht finanzierbar.
Die Schulden der USA nähern sich der Marke von 20 Billionen Dollar und damit einer ab dem 15. März gültigen Defizit-Obergrenze.
Dadurch könnte es bereits in wenigen Monaten zu einer schweren Haushaltskrise kommen. Der ehemalige Haushaltschef von Präsident Ronald Reagan, David Stockman, erwartet die Zahlungsunfähigkeit des amerikanischen Finanzministeriums im Sommer, wie er in einem Interview mit der Finanz-Plattform USAwatchdog.com sagte.

„Ich denke, was die Leute zu wenig beachten ist dieses Datum – der 15. März 2017. Dieses markiert das Ende des Schulden-Aufschubes, welchen der damalige Präsident Barack Obama und der damalige Sprecher des Repräsentantenhauses, John Boehner, im Oktober 2015 ausgehandelt hatten. Dieser Aufschub läuft ab. Die Defizitgrenze wird bei 20 Billionen eingefroren. Es wird dann zu einem Gesetz. Es wird ein Totalstopp werden“, sagte Stockman.

Stockman zufolge werde das Erreichen der Defizitgrenze die USA in eine Schuldenkrise führen. Dem Finanzministerium werde das Geld ausgehen, weil es keine neuen Schulden zur Rückzahlung alter Verbindlichkeiten mehr machen könne. „Das Finanzministerium hat ungefähr 200 Milliarden Dollar als liquide Mittel. Wir verbrauchen jeden Monat jedoch etwa 75 Milliarden Dollar. Bis zum Sommer werden sie kein Geld mehr haben. Dann werden wir die ‚Mutter aller Defizitkrisen‘ erleben. Alles wird zum Stehen kommen. Ich erwarte, dass es zur vorübergehenden Schließung der öffentlichen Institutionen kommen wird. Es wird keinen Ersatz für Obama Care geben. Es wird keine Steuersenkungen geben. Es wird keine Infrastrukturinvestitionen geben. Das einzige, was wir bekommen, wird ein gigantisches Blutbad im Staatshaushalt sein. Die Defizitgrenze muss dann weiter erhöht werden, aber niemand wird dafür stimmen wollen.“

Stockman betont, dass sich die gegenwärtig noch zu beobachtende Rally an den amerikanischen Aktienmärkten nicht mehr lange fortsetzen lassen könne. Zudem hätten falsche Weichenstellungen der Vorgängerregierungen dazu geführt, dass Trump kaum noch Handlungsfreiräume habe. „Die Vorstellung einer Fortsetzung des Aufschwungs bei Aktien wird nicht geschehen. Das ist illusionär. Dies ist die größte ‚Falsch-Rally‘ aller Zeiten. Sie basiert ausschließlich auf ‚Hopium‘ (Wortschöpfung aus Opium und Hoffnung – die Redaktion) und überhaupt nicht auf einer soliden Analyse der Voraussetzungen für grundlegende Steuersenkungen. Donald Trump ist in der Falle. Heute betragen die Schulden 20 Billionen Dollar. Das sind 106 Prozent bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt. Trump erbt ein vorprogrammiertes Defizit von zusätzlichen 10 Billionen Dollar über die nächsten zehn Jahre wegen der gegenwärtigen Programme. Trotzdem will er die Steuern für Unternehmen und Bürger senken. Er will auch mehr Geld für den Grenzschutz und die Sicherheitsbehörden ausgeben. Er wird mehr für die Veteranen tun. Er will dieses umfangreiche Infrastrukturprogramm. Wenn man sich das alles ansieht, dann ist das einfach verrückt.“

Die Schulden der US-Bundesregierung betragen derzeit etwa 19.979 Billionen Dollar. Die Gesamtschulden bestehend aus den Schulden der Bundesregierung, der Bundesstaaten, der Kommunen, der Haushalte und Finanzinstitutionen hingegen fast 67 Billionen Dollar. Seit dem Jahr 2000 haben diese um über 160 Prozent zugenommen. In den letzten 40 Jahren sind die Schulden in den USA um den Faktor 27 angestiegen. Mit derzeit rund 67 Billionen Dollar tragen die USA mehr als ein Viertel der weltweiten Schuldenlast. Diese wird vom Wall Street Journal auf 223 Billionen Dollar beziffert.

Besonders während der Amtszeit von Präsident Barack Obama kam es zu einer massiven Aufnahme neuer Schulden in der Größenordnung von fast 10 Billionen Dollar. Damit wurden unter Obama etwa so viel neue Schulden aufgenommen, wie unter den vor ihm regierenden 43 US-Präsidenten zusammen.

Die ausufernden Schuldenstände könnten auch ein Grund dafür sein, warum sich immer mehr ausländische Geldgeber von amerikanischen Staatsanleihen trennen. Ende 2016 betrug der Anteil ausländischer Gläubiger erstmals seit dem Krisenjahr 2009 weniger als 30 Prozent, wie der Leiter der Anleiheabteilung bei der Baader Bank berichtet.

Bedenklich ist, dass sich auch die Privathaushalte in den vergangenen Jahren stark verschuldet haben, insbesondere durch Kreditkartenschulden und Schulden für Autokredite und Studentenkredite. Die gesamten Kreditkartenschulden der Amerikaner liegen zwischen 700 Milliarden Dollar und einer Billion Dollar – dazu gibt es unterschiedliche Angaben.  Die Kreditvergabe über Kreditkarten zählt mit Renditen zwischen 12 Prozent und 14 Prozent zu den letzten wirklich rentablen Geschäftsbereichen der US-Bankenindustrie, entsprechend aggressiv sind Banken in den vergangenen Jahren auf Kundenfang gegangen.

Weil rund 70 Prozent der US-amerikanischen Wirtschaftsleistung vom Binnenkonsum generiert wird, wirkt sich die massive Verschuldung zunehmend auch negativ auf das Wirtschaftswachstum insgesamt aus.

US-Präsident Donald Trump verkündet noch, dass er die US-Armee massiv aufrüsten will: Der Republikaner wolle den Haushalt des Verteidigungsministeriums um 54 Milliarden Dollar erhöhen, verlautete am Montag aus dem Weißen Haus. Im Gegenzug sollten andere Bundesbehörden wie das Außenministerium oder das Umweltamt EPA Kürzungen verkraften. Dies gehe aus dem ersten Haushaltsentwurf für den Kongress vor, sagte ein Insider. Trump will am Dienstag vor beiden Parlamentskammern seine mit Spannung erwartete Rede erhalten. Im Hinblick auf die Rüstungsausgaben sprach er bereits am Montag von einer „historischen Erhöhung“.

Die USA haben mit jährlich knapp 600 Milliarden Dollar mit großem Abstand die höchsten Rüstungsausgaben der Welt. Deutschland gibt dagegen 37 Milliarden Euro (39 Milliarden Dollar) aus. Vor dem Hintergrund der drohenden Zahlungskrise wird klar, dass die Forderung der USA an die Nato-Partner vor allem der Tatsache geschuldet ist, dass die größte Militärmacht der Welt selbst unter Druck steht. Tatsächlich sind die Militär-Fantasien nicht finanzierbar – außer mit einem Total-Umbau der US-Administration, welche aber auch nicht so schnell umgesetzt werden kann, um den Defizit-Schlag zu verdauen.

Bei einem Treffen mit Gouverneuren von Bundesstaaten sagte Trump am Montag, im Mittelpunkt des Haushaltes stehe die Sicherheit. Die „ausgelaugte Armee“ brauche eine Finanzspritze. Wie das Geld angelegt wird, soll Regierungskreisen zufolge das Verteidigungsministerium entscheiden, das unter der Leitung des Ex-Generals Jim Mattis steht. Dieser ist ein erklärter Anhänger der Nato und auf beiden Seiten des Atlantiks angesehen. Ein Insider sagte, Trump wolle mit dem zusätzlichen Geld mehr Schiffe und Flugzeuge kaufen und an Schifffahrtsstraßen mit großem Konfliktpotenzial wie der Straße von Hormus am Eingang zum Persischen Golf oder im Südchinesischen Meer mehr Präsenz zeigen. In beiden Fällen geht es um den Handelskrieg gegen China. 

Manche Militärexperten zweifeln allerdings an einer Erhöhung des Budgets, das im abgelaufenen Haushaltsjahr 584 Milliarden Dollar betrug. Der Zuwachs wäre ein Plus von 9,2 Prozent. Zum Vergleich: Für das Außenministerium und die Entwicklungshilfe beläuft sich der Haushalt zusammen auf 50 Milliarden Dollar im Jahr. Insidern zufolge hat Trump genau diese Posten im Visier. Einer sagte, das Außenamt von Rex Tillerson könnte 30 Prozent weniger Geld bekommen. Dies würde einen Umbau des Ministeriums und die Streichung von Programmen bedeuten. Insgesamt müssen sich wohl die meisten Bundesbehörden auf Kürzungen einstellen.

Wie im Wahlkampf versprochen kündigte Trump auch höhere Ausgaben für die Infrastruktur an. Einzelheiten will er nach eigenen Worten am Dienstag in seiner Rede vor dem Kongress ankündigen. Der Immobilienmilliardär ist bei Haushaltsfragen auf die Zusammenarbeit mit den Abgeordneten angewiesen. Beide Kammern sind zwar in den Händen der Republikaner. Dies bedeutet allerdings nicht, dass die Volksvertreter Trumps Pläne automatisch absegnen werden.

An den internationalen Finanzmärkten sind Investoren wegen der Rede schon seit Tagen angespannt. Auch am Montag hielten sie sich zurück. Wegen der Ankündigung höherer Infrastrukturausgaben gaben der Dollar und US-Staatsanleihen nach. Ein Analyst sagte, das Vorhaben könne Anlagen in den USA riskanter machen. Auch Trumps Pläne für eine Steuerreform werden mit Spannung erwartet. Regierungskreisen zufolge werden diese aber nicht Thema seiner Rede am Dienstag sein.

Quelle: Trump, Schulden: USA droht die Zahlungsunfähigkeit

Inflation frisst seit 1968 die deutschen Sparguthaben auf

Eine Analyse der Entwicklung der deutschen Sparguthaben in den vergangenen 50 Jahren zeigt: Die deutschen Sparer mussten deutlich öfter Zinsverluste hinnehmen – und haben im Durchschnitt seit 1968 Geld verloren.

Eine Analyse historischer Daten zur Entwicklung der Sparguthaben in Deutschland kommt zu einem erstaunlichen Ergebnis. Wie Bloomberg berichtet, haben deutsche Sparer seit 1968 öfter reale Zinsverluste auf ihre Guthaben verkraften müssen, als sie positive Gewinne erzielten. Auffallend ist zudem die hohe Anzahl an Monaten, in denen der Zinsertrag auf Ersparnisse praktisch bei Null lag. Der durchschnittliche reale Zinsertrag seit 1968 ist deshalb negativ. Das Wehklagen über die EZB-Politik ist daher nur teilweise angebracht, weil die radikalen Niedrigzinsen über einen längeren Zeitraum naturgemäß besonders an den Sparguthaben nagen.

„Seit September 1968, als die Bundesbank mit ihren Aufzeichnungen begonnen hatte, waren die realen Zinserträge in 309 Monaten negativ, positiv in 209 Monaten und lagen in 58 Monaten bei null Prozent. In anderen Worten – die deutschen Sparer haben über die größten Strecken der vergangenen 48 Jahre Geld verloren“, schreibt Bloomberg. „Die durchschnittliche Zinsrate in dieser Periode war tatsächlich negativ und lag bei minus 0,16 Prozent.“

Bloomberg untersuchte Realzinsen, also die nominalen Zinsraten für Guthaben angepasst an die Konsumentenpreisinflation.

Von Bloomberg befragte Ökonomen gehen mehrheitlich jedoch nicht davon aus, dass eine von der Europäischen Zentralbank generierte Inflation in absehbarer Zeit zu einem großen Problem für die Ersparnisse werden dürfte. „Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass die deutsche Bevölkerung einen starken Anstieg der Inflation durch die Geldpolitik der EZB befürchtet“, wird ein Analyst der italienischen UniCredit zitiert.

Bedrohlich für die Ersparnisse ist die Politik der EZB trotzdem. Denn einerseits führt der auf Null abgesenkte Leitzins dazu, dass kaum mehr nennenswerte Zinserträge erwirtschaftet werden können. Zum anderen – und dies dürfte ein zentrales Thema der kommenden Monate werden – werde immer mehr Banken gezwungen sein, die von der EZB veranschlagten negativen Einlagenzinsen von 0,4 Prozent an ihre Kunden weiterzugeben. Erst kürzlich warnten verschiedene Beobachter, dass eine Weitergabe auf breiter Front praktisch unvermeidbar sei.

Quelle: Inflation frisst seit 1968 die deutschen Sparguthaben auf – DWN

Bitfury und andere Mining- gesellschaften erhalten Angebote, ihre geschürften Bitcoins in Großmengen abzugeben

Der stetige Anstieg des Bitcoinkurses in den letzten Monaten hat das Interesse vieler Menschen geweckt. Vor allem da der Verlauf die 900 Dollar Grenze passiert hat und unaufhaltsam die magische 1000 Dollar Schallmauer ansteuert. Da der Markt einen weiteren Kursanstieg verspricht, suchen die Investoren nach neuen Quellen, um mehr Bitcoins kaufen zu können. Dies hat dazu geführt, dass die Anleger nun schon an die Mininggesellschaften herantreten, um große Bestände an frisch geschürften Bitcoins aufzukaufen. Bitfury ist eine der betroffenen Gesellschaften, die solche Angebote erhalten haben. Ihr Vizepräsident George Kikvadze berichtet auf Twitter, dass ein Dutzend  Investmentgesellschaften, die Vermögenswerte in der Größenordnung von 10 Mrd. Dollar verwalten,  30-50.000 Bitcoins kaufen wollten, er lehnte jedoch ab.

Dies zeigt deutlich, dass Vermögensverwaltungsgesellschaften mehr denn je vom zukünftigen Potential der Kryptowährungen überzeugt sind und Vermögen aufbauen wollen, bevor der Preis noch weiter steigt. Als die 900 Dollar Marke überschritten wurde, suchten diese Anleger mit den Minern einen Deal einzugehen, um Bitcoins in Großmengen zu einem billigeren Preis als auf dem freien Markt abzunehmen.

Bemerkenswert ist, dass frisch geschürfte Coins wertvoller als bereits im Umlauf befindliche sind, da sie keine „Transaktionsgeschichte“ haben. Es gibt Interessenten, die sogar einen Premium Preis dafür zahlen würden. (Vergleichbar wären diese Coins vielleicht mit Banknoten ohne Seriennummern.)

Investmentfirmen benötigen in der Regel riesige Mengen an Kryptocoins, die sie in diesen Stückzahlen an den Kryptobörsen nicht bekommen. Viele Kryptowährungsplattformen haben ein maximales Limit bis zu dem ihre Kunden digitale Währungen handeln können.

Die steigende Nachfrage nach Bitcoins ist weiters ein Indikator des zunehmenden Interesses der alteingesessenen Unternehmen und Investitionsgesellschaften in Bitcoin, seine Entwicklungstendenz kann von nun an nur mehr weiter aufwärts gehen.

Quelle: Bitfury and Other Miners Receive Offers to Buy Mined Bitcoin in Bulk – NEWSBTC

Indien: Bargeldabschaffung und die biometrische Erfassung aller Einwohner

Indien gilt als größte Demokratie der Welt und dürfte im Jahr 2020 China als bevölkerungsreichstes Land der Welt abgelöst haben. Bereits 2010 startete Indien mit einem Programm zur Identifizierung aller Einwohner, die eine Unique Identification Number (UID) erhalten sollen. Es werden dabei von jedem der 1,2 Milliarden Bewohner Indiens die biometrischen Daten erfasst. Dies umfasst die Fingerabdrücke (alle 10 Finger), die Netzhaut (beider Augen) und ein frontales Gesichtsbild. Die Verwirklichung des Traumes eines jeden Überwachungsfetischisten.

Quelle: Indien: Bargeldabschaffung und die biometrische Erfassung aller Einwohner | www.konjunktion.info